- Akkommodation:
(Fokussieren auf verschiedene Distanzen) Als Akkommodation bezeichnet man die Einstellungsänderung der Augen, um in verschiedenen Entfernungen deutlich zu sehen. Diese Fähigkeit verringert sich mit zunehmenden Alter, was dazu führt, dass die meisten Menschen über 40 Jahren zum Lesen in der Nähe eine Brille benötigen. - Astigmatismus:
Hornhautverkrümmung - Dunkel- und Helladaptation:
Das Anpassen der Augen auf sich ändernde Lichtverhältnisse. Wenn man von einem hellen in einen dunklen Raum tritt, dauert es oft ein paar Minuten bis man Umrisse erkennen kann. Umgekehrt funktioniert die Anpassung schneller. - SOE:
Europäische Gesellschaft für Optometrie, Brüssel, Belgien - Farbsehen:
Da ein bestimmter Prozentsatz der Frauen und Männer angeborene Farbsehschwächen haben und es das Kontrastsehen beeinflusst, ist der Test des Farbsehens auch beim Sehen im Sport von großem Interesse. - Funktional-Optometrist:
speziell ausgebildeter Optometrist der durch besondere Meß- und Testverfahren vorhandene Teilleistungsstörungen, verstecke Sehfunktionsdefizite, visuelle Wahrnehmungsprobleme, sowie Entwicklungsverzögerung in der Grob- und Feinmotorik feststellen, analysieren und beheben kann. - Fusion:
(Verschmelzung der Bilder) Die Fusion ist die Verarbeitung der Seheindrücke aus beiden Augen zu der Wahrnehmung Gesamt-Bild im Gehirn. - Hyperopie:
Weitsichtigkeit (Übersichtigkeit) - Kontrastsehen:
Kontrastsehen heißt: Konturen und Übergänge bei unterschiedlichen Beleuchtungen auf gleichem oder verschiedenen Untergrund wahrzunehmen. Im Alltag und im Sport, vor allem draußen in der Natur, wo unterschiedliche Farb-, Licht- und Schatteneffekte vorkommen, gibt es unzählige Helligkeits- und Kontrastunterschiede. Deshalb werden beim Sehtest Buchstaben bei 100% und 10% Kontrast angeboten und getestet. - Konvergenz/Divergenz:
(Ein- und Auswärtsdrehung der Augen) Konvergenz und Divergenz sind die Ein- und Auswärtsdrehungen der Augen. Damit kann mit beiden Augen auf ein Objekt gezielt werden. Das Objekt kann stillstehen oder sich bewegen. - Myopie:
Kurzsichtigkeit
| | - O.E.P.:
Optometric Extension Program Foundation, Santa Anna, U.S.A. (Amerikanische Muttergesellschaft der Optometristenverbände). - Optometrie:
Wissenschaft, nichtkrankhafter Sehfehler der Augen mit augenoptischen Verfahren zu vermessen und visuelle Probleme mit optisch-visuellen Mitteln zu mildern, auszugleichen oder zu korrigieren. - Optometrist:
Ein in der Sehschärfen- und Brillenglasbestimmung ausgebildeter, spezialisierter und darin zugelassener Augenoptiker. - Physiologische Diplopie:
Damit ist das Doppeltsehen gemeint, das jeder normalerweise hat, wenn er ein Objekt fixiert: Gegenstände davor oder dahinter erscheinen doppelt und weniger scharf als das fixierte Objekt. - Presbyopie:
Altersbedingte Leseschwäche (nachlassende Akkommodationsfähigkeit) - Stereosehen und räumliche Wahrnehmung:
Stereosehen ist die Fähigkeit, verschieden weit entfernte Objekte zu lokalisieren, die räumliche Wahrnehmung lässt uns die Umwelt und auch einzelne Objekte im Raum richtig situieren. - Strabismus:
Augenfehlstellung - Vergenz:
Verschmelzen beider vorhandenen Netzhautbilder zum gemeinsamen Einfachbild (im Idealfall perfektes Stereosehen) - Visual Memory (Bilderinnerung):
Der Versuch, sich an möglichst viele Details zu erinnern, nachdem eine Situation (z.B. Spielsituation) nur für eine ganz kurze Zeit betrachtet worden ist. - Visus (Sehschärfe):
Visus nennt man das Auflösungsvermögen des visuellen Systems, den Schwellenwert der Fähigkeit, feine Details eines Objektes wahrzunehmen. Der Visus ist unterschiedlich bei bewegtem Objekt oder Auge (dynamische Sehschärfe) und bei unbewegtem Objekt oder Auge (statische Sehschärfe). - Winkelfehlsichtigkeit:
Abweichung vom idealen Zusammenspiel beider Augenachsen unter Zuhilfenahme verschiedener Kompensationsmechanismen - WVAO:
Wissenschaftliche Vereinigung für Augenoptik und Optometrie, Mainz, Deutschland - Zentral-Periphere Wahrnehmung:
Das ist die Fähigkeit, bei Fixation in eine Richtung gleichzeitig auch die Umgebung außerhalb der Blickrichtung und deren "Inhalt" (Objekte, Bewegungen, Farben, Schatten etc.) wahrzunehmen und der Situation entsprechend darauf zu reagieren. Diese Sehfunktion ist in vielen Mannschaftssportarten sehr wichtig, wo z.B. gleichzeitig Spieler, Ball und Tor wahrgenommen werden sollen.
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