Beispiele für Sehprobleme, die durch Visualtraining anhaltend verbessert werden können.

Nach 2 Stunden PC-Arbeit Augenbeschwerden oder Kopfschmerzen; Augen schon untersucht; Brille vorhanden, aber keine wesentliche Verbesserung.

In solchen Fällen ist meist eine mangelnde Flexibilität der Augen die Ursache. Oft ist die Relation zwischen Scharfeinstellung und Augenbewegung im Ungleichgewicht. Dann werden vom Sehzentrum Höchstleistungen zum Ausgleich dieses Fehlers aufgebracht. Die Quittung sind die beschriebenen Probleme.

Mit ca. 38 - 40 Jahren wurde eine Mehrstärken- (Gleitsicht)Brille empfohlen.

Ursache ist oft eine schwache oder überlastete Naheinstellfähigkeit. Sie wird meistens von einer Schwäche der Augen-Einwärtsbewegung begleitet. Mit Hilfe einer optimal korrigierten Fernbrille und Visualtraining lässt sich Abhilfe schaffen. Hier wird die Flexibilität der Einzelaugen stufenweise erhöht, dann das Zusammenspiel abgestimmt und zum Schluss die neu erworbenen Fähigkeiten im Sehzentrum integriert. 

Montag macht die Büroarbeit noch Spaß; Ab Mittwoch wird die Arbeit zur Plage; Am Freitag am liebsten krank; Am Wochenende keine Probleme.

Eine Ursache kann hier eine Schwäche der Einwärtsbewegung (Konvergenz) in Kombination mit einer abweichenden Ruhelage des Augenpaares sein. Die Ruhelage der Augachsen ist normalerweise die Parallelstellung in die Ferne.   Weichen die Achsen z.B. nach außen und in der Höhe leicht ab, so sind die Ausgleichs-möglichkeiten in der Ferne gut (Wochenende), aber in der Nähe sehr schwer(Arbeitstage). Das Sehen in der Nähe wird oft von Kopfschmerzen und gelegentlichen Doppelbildern begleitet und kann in einzelnen Fällen auch zu Übelkeit führen.

Eine Winkelfehlsichtigkeit ist mit Brille korrigiert und ändert sich öfters oder die Prismen sollen reduziert werden.

Eine Winkelfehlsichtigkeit ist nach Ansicht vieler Funktional-Optometristen eine Fehlsteuerung der Bewegungsmuskulatur eines Augenpaares durch das Sehzentrum. Durch visuelles Training können die Prozesse im Sehzentrum "umprogrammiert" und dadurch normalisiert werden. Einer Prismenreduzierung kommt zu Gute, dass die Augenmuskulatur ca. 200% überdimensioniert ist und somit große Reserven hat. Mit Hilfe von Visualtraining ist eine Prismenreduktion oder Stabilisierung sehr gut möglich.

 

Sie sehen, viele Sehschwierigkeiten lassen sich mit Hilfe von visuellem Training verbessern. Ganz wichtig bei Sehproblemen ist allerdings, dass keine Augenkrankheiten daran beteiligt sind.


Mein Ratschlag: Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Ophthalmologen (Augenarzt) untersuchen.